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Ansprechpartner

Bärbel Mälzer

Bärbel Mälzer
Leiterin KITA "Holzhaus"

Kreuzstraße 15
04600 Altenburg

Tel.: 03447 / 311409
Kontakt

Über uns...

Unser Tageslauf

Um unseren Kindern ein großes Maß an Geborgenheit und Sicherheit zu bieten, sowie Stressfaktoren weitgehend auszuschließen, ist unser Tagesablauf übersichtlich strukturiert.

Exemplarischer Tageslauf

  06.00 – 08.00 Uhr     Spielzeit (offene Räume)
                08.00 Uhr     Frühstück in den Gruppen

anschließend folgt das Tagesprogramm der Gruppe (inkl. Freiluftaufenthalt)

               11.00 Uhr      Mittagessen
  12.00 –14.00 Uhr      Mittagsruhe
               14.30 Uhr      Vesper

anschließend freies Spiel im Zimmer oder Garten (gruppenübergreifend)

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Ernährung

Mittagessen bei den Dreijährigen
Mittagessen bei den ZWERGEN

Unsere Einrichtung bietet Vollverpflegung an. Den Kindern wird ein vollwertiges, abwechslungsreiches und vor allem ein gesundes Frühstück, Mittagessen und Vesper gereicht.

Die Mahlzeiten werden frisch und appetitlich angerichtet, wobei wir auf eine zucker- und fettarme Zubereitung Wert legen.

Die drei Mahlzeiten nehmen wir gemeinsam ein. Dabei achten wir auf Tischsitten und eine harmonische Atmosphäre. 

Zusätzlich bieten wir Obst- und Teepausen während des Spielens an, bereiten gemeinsam mit den Kindern Obst- oder Gemüsesalate, Apfelmus, Milchshakes und Backwaren zu.

Um Apfelmus zuzubereiten, müssen erst Äpfel geschält und zerkleinert werden
Nach dem Kochen muss man fleißig rühren
dann abschmecken und Guten Appetit
Wir machen Kürbiskompott.
In der Donut-Bäckerei
Selbstgemacht schmeckt doch am besten!

Zu Festen und Feiern gibt es ein, dem Anlass entsprechendes, Kinderbuffet.

Unser buntes Faschingsbuffet
Vor der Ostereiersuche stärken wir uns am Osterbuffet
Das Warten auf den Weihnachtsmann verkürzen wir mit einem leckeren Frühstück.

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Unser pädagogischer Auftrag

Unsere Einrichtung erfüllt den familienergänzenden Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag. Sie nimmt den Auftrag zum Schutz der Kinder vor Vernachlässigung und Misshandlung und zur Sicherung des Kindeswohles war. Wir arbeiten nach dem Thüringer Bildungsplan sowie dem Leitbild und den Grundsätzen des DRK.

Die Gesamtentwicklung der Kinder wird durch Bildungsangebote altersgerecht und entwicklungsspezifisch gefördert:

  • Lernfreude stärken, Neugier und Forschergeist wecken
  • Selbstständigkeit und Aktivität der Kinder fördern
  • Entfaltung geistiger Fähigkeiten und Interessen unterstützen
  • Kreativität unter Berücksichtigung der individuellen Neigungen und Begabungen fördern
  • gegenseitige Wertschätzung

"Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden."                      

Jean-Jaques Rousseau "Emile"

Unsere Lebens- und Arbeitsgrundlage wird bestimmt durch den

                                      SITUATIONSANSATZ

 Dieser beinhaltet:

  • Kinder sollen Autonomie, Solidarität und Kompetenz erwerben, um Lebenssituationen zu bewältigen
  • Lernthemen orientieren sich an der Lebenswirklichkeit der Kinder
  • Die Erzieher unterstützen die Kinder, ihre Lebenswelt zu verstehen uns sie selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu gestalten
  • Einbeziehung der Kinder in Planungsprozesse, um ihre Selbstständigkeit und ihr Selbstbewußtsein zu stärken.

Unser Bild vom Kind

Spieglein, Spieglein...

„Babys muss man zum Lernen nicht motivieren.

Sie können gar nicht anders.

Was gibt es Neues auf der Welt, fragt ihr Gehirn jede Minute.“

                                          Donata Elschenbroich                                        

 

Die Rolle der Erzieherin

  • Die Erzieherin begegnet dem Kind mit Wärme, Aufmerksamkeit und Interesse für seine Bedürfnisse.
  • Sie gibt den Kindern Zeit und Gelegenheit, Dinge selbst zu erledigen und Lösungen eigenständig zu entdecken.
  • Der Auftrag der Erzieherin versteht sich in einer vertrauensvollen „Erziehungspartnerschaft“ mit den Eltern.
  • Die Erzieherin begleitet und dokumentiert die Entwicklung des Kindes in Form von Entwicklungsbögen, Portfolio, Bildungs- und Lerngeschichten und im Elterngespräch.
  • Sie versteht sich als verständnisvolle Bezugsperson und begleitet die Kinder in der Regel vom Ankommen in unserer Einrichtung bis zum Schuleintritt.
  • Sie beachtet in der Planung der pädagogischen Arbeit die Interessen der Kinder und fördert die aktive Mitbestimmung (Partizipation).
  • Die Erzieherin beachtet einerseits die Individualität jedes einzelnen Kindes und gibt andererseits eine Grundstruktur vor, wobei das Kind  lernt, Regeln und Normen des Zusammenlebens einzuhalten.
  • Entsprechend unserem Leitbild der DRK Einrichtungen erfährt jedes Kind die für seine Entwicklung notwendige Zuwendung, Unterstützung und Wertschätzung.

Das Spiel

  • Das Spiel ist ein Grundbedürfnis der Kinder
  • Die Kinder haben täglich die Möglichkeit zum Freispiel unter Einbeziehung aller Spielarten.
  • Täglich wird, entsprechend der Witterung, der Aufenthalt und das Spiel im Außengelände gewährleistet.
  • Im Spiel werden den Kindern räumliche und materielle Möglichkeiten geschaffen, ihre erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vertiefen und anzueignen.
  • Durch eigenes Ausprobieren und Erforschen gewinnen die Kinder elementare Grundkenntnisse über Zusammenhänge in der Natur und Technik.
  • Die Gruppenstrukturen werden im Spiel gelöst, so dass die Türen geöffnet sind und ein „Offenes Spiel“ möglich ist.
  • Jährliche Projekte werden im Spiel gefestigt und erweitert.
  • Entsprechend dem Alter und Entwicklungsstand stehen den Kindern vielfältige didaktische Spielmaterialien zur Verfügung.
  • Das Spiel bietet der Erzieherin die Möglichkeit, das Kind intensiv zu beobachten, seine Entwicklung zu verfolgen und zu dokumentieren.

Das Lernen

  • Bildung als tätige Auseinandersetzung mit der Welt geschieht bei uns in allen Altersgruppen und im gesamten Tageslauf.
  • Das Lernen erfolgt in vorwiegend altersgleichen Gruppen.
  • Alle Orte und Alltagssituationen unserer Einrichtung werden als Lernorte verstanden, in denen das Kind, meist auch beiläufig, lernt (informelle Bildung).
  • Mit den Kindern aller Altersgruppen werden täglich pädagogisch geplante Lernangebote durchgeführt (nonformale Bildung).
  • Dabei wird ihr persönliches Lerntempo berücksichtigt und die Lernergebnisse nicht standardisiert.
  • Für die Kinder werden auch Lernorte außerhalb unserer Einrichtung genutzt z.B.

            ♦  Lindenaumuseum, Mauritianum, Theater, Schloßmuseum

            ♦  Feuerwehr, Polizei, Rettungswache

            ♦  Turnhalle, Schwimmhalle, Stadion

            ♦  Inselzoo

            ♦  Wald, Park, Gartenanlage

  • Neben dem Lernen in den Bildungsbereichen ist in unserer Einrichtung das soziale Lernen von Wichtigkeit.
  • Hierbei wird den Kindern ermöglicht, Freundschaften zu schließen und Freude am gemeinsamen Lernen zu erleben.
  • Den Kindern werden Werte vermittelt. Sie lernen andere zu akzeptieren, zu tolerieren, sich selbst zurückzunehmen, aber sich auch zu behaupten und sich durchzusetzen. Sie lernen zuzuhören und andere Kinder ausreden lassen.

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Übergang von der Familie in unser HOLZHAUS

Der Eintritt eines Kindes in die Kindertagesstätte ist für viele Familien ein großer Schritt. Bei aller Neugier auf das Kommende ist er auch mit Gefühlen von Verlust und Abschied für Eltern und Kind verbunden.

Das bedeutet für uns, eine besonders einfühlsame und bindungsorientierte Eingewöhnungsphase zu ermöglichen. In dieser Zeit wird der Grundstein für eine optimale Entwicklung der Kinder und eine Vertrauensbasis der Eltern gelegt.

Eingewöhnung

  • Mit der Aufnahme des Kindes beginnt die Eingewöhnungsphase, die sich im Zeitraum von 2 bis 4 Wochen bewegen kann. Unsere Arbeit lehnt sich dabei stark an das "Berliner Eingewöhnungsmodell" an, das eine sanfte und schrittweise Trennung von den Eltern vorsieht. Ein Elternteil begleitet das Kind, wobei die Dauer des Besuches erweitert wird. Dabei wird die Reaktion des Kindes beobachtet und erste Trennungsversuche unternommen.
  • Je nach Reaktion des Kindes verlassen dann die Eltern über einen immer länger werdenden Zeitraum das Zimmer oder die Einrichtung. Ein kurzes Abschiedsritual, das täglich eingehalten werden sollte, erleichtert die Trennung.
  • Die Eingewöhnung ist grundsätzlich abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieher als "sichere Basis" akzeptiert und sich nach einem kurzen Trennungsschmerz von ihr trösten lässt.

Von den KRABBELMÄUSEN zu den ZWERGEN

Da zu unserer Einrichtung zwei Häuser gehören, wechseln die Kinder zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr in den Kindergarten. Beide Häuser befinden sich auf einem gemeinsamen Außengelände.

Vorbereitung

  • Die KRABBELMÄUSE lernen den Kindergarten bereits bei ersten Spielbesuchen kennen.
  • Um den Wechsel entspannt und reibungslos zu gestalten, bereiten sich die Erzieher beider Häuser gemeinsam darauf vor. (z.B. Austausch der Dokumentation, gemeinsame Beobachtung bei Spielbesuchen, Portfolioarbeit...)
  • Vor dem eigentlichen Wechsel, der in der Regel in der letzten Augusthälfte stattfindet, verabschieden sich die Kinder, die zu den ZWERGEN wechseln, und feiern gemeinsam mit den Eltern ein "Abschiedsfest".

Übergang

  • Die Kinder wechseln gemeinsam zu den ZWERGEN. Da uns die emotionale Sicherheit der Kinder sehr wichtig ist, wird stets eine ihnen bereits vertraute Erzieherin der KRABBELMÄUSE die Kinder begleiten. Somit bleibt den Kindern eine wichtige Bezugsperson erhalten.
  • Durch dieses Rotationsprinzip begleitet in der Regel eine Erzieherin das Kind von der Aufnahme bis zum Schuleintritt.

Von den RIESEN zur Schule

Auch dem Übergang vom Kindergarten in die Schule messen wir große Bedeutung bei. Hierbei spielt eine umfassende Kompetenzentwicklung des Kindes eine große Rolle. Diese haben sich die Kinder in vielfältigen individuellen Lebens- und Lernerfahrungen aneignen können.

Abschied

  • Nach einer langen, intensiven, lehrreichen, emotionalen und bewegten Zeit müssen wir uns nun von den Kindern und Eltern verabschieden
  • Diesen Abschied gestalten wir nach einem jährlichen Ritual.
  • Dazu gehört die Planung einer 3-tägigen Abschlussfahrt in eine nahegelegene Jugendherberge, welche für die Kinder viele neue Erfahrungen bereit hält, ihre sozialen Kompetenzen stärkt und unvergessliche Erinnerungen vermittelt.
  • Eine Kooperation mit der Martin-Luther-Grundschule ermöglicht den Kindern Einblicke in den Schulalltag.
  • Die Vorbereitung und Durchführung des Zuckertütenfestes liegt in den Händen der Eltern
  • Um allen Kindern eine intensive Erinnerung an eine schöne Zeit bei uns zu ermöglichen, erhalten Sie ihr Portfolio und eine digitale Bildersammlung, die ihre Entwicklung in unserer Einrichtung dokumentiert.